Kanu-Club Mannheim

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Rekordteilnahme bei Pfingstfahrt
Juni 2011

Die Pfingstfahrt des Kanu-Club Mannheim ging dieses Jahr ins Altmühltal und war mit 42 Paddlern ein gelungenes Paddelwochenende. Ab Freitag trudelten die KCMler auf dem Campingplatz in Dollnstein ein. Alle freuten sich über die unkomplizierte Platzwartin, die uns die obligatorische Zelt- und Wagenburg gewähren ließ. Am Samstag ging es dann zur ersten Etappe auf die Altmühl. Direkt vom Campingplatz aus fuhren wir die kinder- und familienfreundliche Strecke von 11 km bis Wasserzell. An diesem Tag rechneten alle mit Regen, nass wurde jedoch nur einer, der die Fahreigenschaften seines Bootes ausprobierte, und spätestens am dritten Tag dann auch beherrschte. An der von unserer Fahrtenwartin vorbildlich ausgesuchten Ausstiegsstelle wurde am frühen Nachmittag dann zu Kuchen, Eis und Weißbier eingekehrt. Der Abend klang wie bei Paddlern üblich feucht fröhlich bei einem Kasten Kenterbier aus (Danke Ben), der von den 42 Paddlern nicht leer getrunken wurde.

Bild 1 Bild 2 Bild 3 Der zweite Tag kündigte sich als bombastischer Sonnentag an und war mit einer 13 km Etappe wieder optimal auf die große Anzahl von Kindern in eigenen Booten zugeschnitten. Die Streckenführung ging diesmal flussaufwärts vom Campingplatz gelegen von Dietfurt nach Solnhofen, sodass das Autoverstellen mit der großen Gruppe eine große Herausforderung darstellte. Allerdings wurde diese Aufgabe von Kirsten, mittels ihres eigens dafür entwickelten Logistiksystems (kopiert von der Spedition Schenker) bestehend aus Pappkärtchen für die Autos und farbigen Wäscheklammern für die Personen, mit Bravur bewältigt. Die Altmühl bewegte sich wie schon am Vortag „gar nicht“. Einerseits war der niedrige Wasserstand dafür verantwortlich als auch die immer wiederkehrenden Staustufen, die allesamt problemlos umtragen werden konnten. Vorbei an Pappenheim mit seiner vom Fluss aus zu sehenden Burg, erreichten wir Solnhofen, von wo aus die Fahrt am nächsten Tag fortgesetzt werden sollte. Am dritten Tag mussten schon einige Kameraden die Heimfahrt antreten, sodass wir mit einer um ca. 10 Paddlern reduzierten Truppe auf den Bach gingen. Bei warmen, wenn auch nicht so sonnigem Wetter war dieser Abschnitt der Interessanteste. Landschaftlich erwähnenswert sind die schönen Felsformationen, flusstechnisch die zwei Wehre Hammersmühle und Hagenacker, die beide über eine Bootsrutsche gefahren werden konnten und bei manch einem Wildwassergefühle hervorriefen. Die Laufgruppe, die sich täglich um 7:00 Uhr für eine Runde entlang des Radwanderweges traf, hatte an diesem Morgen schon einen Mittagsplatz ausgesucht. Ein Campingplatz mit einer schönen Wiese direkt am Bach lud zum verweilen ein, zumal von hier das erste Wehr zu betrachten war. Alle Mann hoch ließen wir abends die Pfingstfahrt in der „Kirchenschmiede“ ausklingen. Großes Lob für Manu und Ben, die im Vorfeld die Gastronomie-Szene des Örtchens Dollnstein testeten und dieses Lokal zum kulinarischen Höhepunkt (z.B. Schmakerlschnitzel) auserkoren.

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STH